Die lustigen kleinen Guckkästchen.

Smartphones

Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht.

Besonders fällt es in Straßenbahnen oder an Haltestellen auf. Wenn ich mich zu meiner Hauptpendelzeit in die Bahn setze, dann sehe ich im selben Waggon mindestens zwei drei Leute, die auf einem Display rumtatschen. Blicke ich ein wenig weiter, sehe ich jemanden, der an der Tür steht und seine nächste Musik wählt. Ach ja, das Mädel hinter mir tippt gerade eine SMS – lautlos.

Immer wieder gleiten die Technikwunder in die Taschen – um kurz darauf wieder hervorgeholt zu werden. Dank Anbindung an das World Wide Web rufen nun immer mehr Dinge nach Aufmerksamkeit – Tweets, Posts auf Facebook & Co., Chatnachrichten, Skypeanrufe, Mails. Und natürlich kommen weiterhin SMSe, MMSe und klassische Anrufe.

Es wirkt fast so, als ob jeder seinen kleinen persönlichen Anschluss an die Welt in seiner Hosentasche hat. Und wenn er in das Display schaut, dann ist dies gleichzusetzen mit Freiheit, kurzzeitiger Erlösung. Umso wichtiger, dass man von sich selbst aus Kontakt hält, in dem man ein Foto der gestreiften Strumpfhosen einer Oma bei Facebook hochlädt oder einen perversen Tweet absendet. Denn das generiert garantiert Kommentare, Likes und Favs.

Irgendwie lustig, wenn alle nur noch zwischen dem sinnlosen Durch-die-Gegend-Gucken und dem In-das-Handy-Gucken wechseln. Gerade im Winter ist es toll, sieht man doch überall Displays leuchten.

Dumm nur, wenn man vergessen hat, den Akku rechtzeitig zu laden.

Smartphones Tweet

[Foto] [Tweet]

Hibbelig.

N*E*R*D

Hibbelig wartet er darauf, von eurer Maus überfahren zu werden. ^^

Allgemein hier und da sehr nette Effekte. N*E*R*D Website.

Und ganz nebenbei sei erwähnt, dass die Jungs recht verträgliche Musik machen.

327 Folien geballtes Wissen.

Skripte

So langsam aber sicher bekommt mein Drucker Arbeit. Zwar habe ich ziemlich am Anfang schon ein 121-seitiges Tutorial für die Modulprogrammierung unter Contao (sowas gibt es noch nicht als Buch zu kaufen) und ein paar andere Dinge gedruckt, doch dieses Wochenende durfte er mal so richtig lospowern. Mein Dozent hat endlich die Skripte zur Verfügung gestellt. Sind insgesamt 327 Folien, da aber immer vier auf einer Seite sind, kamen am Ende “nur” 82 Seiten raus. Zusätzlich habe ich mir das Modulhandbuch ausgedruckt, welches 102 Seiten (gedruckt 51) umfasst. Anschließend alles schön mit Dullis versehen und nun werde ich mich daran machen, die zuvor nebenbei aufgeschriebenen Notizen auf die Folien zu schreiben. Studium ahoi!

Samstag-Abend-Song #39

O’Spada – Time (Suck Shaft Remix)

Es geht um die, die den Remix gemacht haben. Zwar haben sie einen perversen Namen, der vermutlich nicht so suchmaschinengünstig ist, aber sie machen coole Musiksachen und stellen zudem einiges kostenlos zur Verfügung. Auf myspace.com/suckshaft könnt ihr euch auf jeden Fall einige weitere Tracks anhören.

Das wunderbare Online-Porto.

Es ist wirklich erbärmlich, dass die größten Konzerne fast immer am längsten brauchen, ehe sie etwas für die neue Generation umgesetzt haben. Bei der Post kann ich mir z.B. kein Online-Porto für einen Maxibrief (2,20€) ausdrucken. Ich muss für mindestens 10€ Porto kaufen. Was soll der Mist?

Noch ein Beispiel: eBay schafft es nicht, eine Android-App anzubieten.

Alles so Dinge, wo ich den Kopf schüttel. Muss doch noch ein wenig Geld für solche banalen Dinge da sein. Zumal man damit doch einen recht großen Kundenkreis mehr an sich binden kann.

Müssen dann immer die kleinen Startups kommen, die alles besser machen. Nur um dann für teures Geld von den Großen aufgekauft zu werden.

Die etwas anderen Cops. Vernichtende Filmkritik.

Ein billiger 0815-Film. Kennt man in der Form schon tausend Mal. Keine Ahnung, warum ich rein gegangen bin.

Zwei Superagenten der Polizei sterben, weil sie zu viel Adrenalin im Blut hatten. Beziehungsweise weil der Drehbuchautor einen an der Waffel hatte. Daraufhin rivalisieren zwei Ermittlerpäärchen um die Nachfolgerschaft. Das eine davon besteht aus zwei Schreibtischprofis. Sie müssen/wollen nun in die große weite böse Welt (New York) und jagen dort Verbrecher, immer bestrebt, dabei möglichst erfolgreich und cool zu sein.

Das geht natürlich gründlich schief.

Der ganze Film ist nur so gespickt mit flachem Humor, und als dann später der selbe Witz ein zweites Mal erzählt wurde, kam in mir fast schon Wut auf. Die erste Hälfte fand ich den Humor und die Aufmachung ja ganz nett, aber irgendwann kommt man sich etwas verblödelt vor. Die Effekte sind typisch amerikanisch – übertrieben und unlogisch. Auch die Handlung ist oft sehr unlogisch und nicht nachvollziehbar; unrealistisch.

Wem diese Art Humor und Szenerie gefällt, für den mag das ein netter Film sein. Ich stehe mehr auf durchdachtere Sachen, von daher bin ich etwas enttäuscht von dem Film. Zumal ich nicht mehr genau sagen kann, was ich eigentlich erwartet hatte.

Was ich so am Wochenende gelernt habe.

Selbstmordattentäter haben womöglich Platzangst.

Bei Frauen sind die Hände meistens kälter als der Rest, da der Körper die Wärme zuerst in die Gebärmutter leitet. Reine Schutzfunktion.

Es gibt Toiletten, die aus alten Telefonzellen bestehen. Sehr cool.

Man sollte durchaus in Betracht ziehen, zwei Stunden eher loszureisen, falls man mit der Deutschen Bahn unterwegs ist.

In jedem Zug reisen grundsätzlich ein schreiendes Baby oder andere aufmerksamkeitsbedürftige Individuen mit.

Gummibärchentorten sind toll.

Es gibt Tequila-Gießkannen.

Irgendein Café hat sonntags halb zwölf immer offen.