Der Baum steht einsam und allein auf einem Felde, förmlich auf einem Schrein. Er steht dort schon seit Ewigkeiten, da drüber braucht man sich nicht streiten. Kinder spielten rund um ihn, auf ihm, in ihm. Denn vor ein paar Jahren, überliefert von ein paar herumreitenden Zaren, schlug ein Blitz in die prächtige Krone und formte einen mächtigen Spalt.
Ach was laber ich hier rum, hab einerseits Bock auf Schreiben/Tippen, andererseits habe ich kein Thema. Hinzu kommt, dass ich ganz ohne Nachzudenken wieder mal losgereimt habe. Das nervt mich ein wenig, denn dadurch wird alles so kindisch. Oder? Weil das billigste Paarreime sind, wie im Kindergarten.
Zurück zum Baum. Ein interessantes lyrisches Bild, doch nicht jeder kann sich da drunter etwas vorstellen. Nicht jeder hat überhaupt schon mal über Bäume nachgedacht. Also was sie bedeuten können.
Für mich hat ein einzelner Baum kaum eine Bedeutung, da ich damit nichts verbinde. Ich kann aber auch nicht von mir behaupten, ein anders interessantes Bild in meinem Kopf zu haben, zu dem ich ab und zu zurückkehre und bei dem ich immer wieder neue Gedanken finde. Und auf dass ich alle möglichen Dinge anwenden kann.
Das kommt womöglich daher, dass ich kein Träumer bin und dass ich erst recht kein Philosoph bin, auch wenn ich dieses Feld in manchen Aspekten durchaus sehr spannend finde.
Mittlerweile bin ich recht zufrieden, konnte meinen Drang, etwas zu tippen, ein wenig beruhigen. Außerdem muss man ja seine Tippfähigkeiten ein wenig trainieren, schließlich kommt blindes Schreiben nicht von alleine.
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