Desktop Sharing und Fernwartung mit Mikogo.

Was ist Desktop Sharing und Fernwartung überhaupt?

Desktop Sharing ermöglicht es die Bildschirminhalte des eigenen Computers live über das Internet auf einen oder mehrere Computer zu übertragen. Diese Technologie kann sowohl im privaten als auch kommerziellen Bereich vielfältig eingesetzt werden.

Unter Fernwartung versteht man den Fernzugriff auf einen Computer, vor allem für Support- und Reparaturzwecke. Fernwartung ermöglicht es die Steuerung von Tastatur und Maus eines Computers von einem entfernten Computer aus zu übernehmen.

Eine Softwarelösung, die diese beiden Anwendungen ermöglicht, ist Mikogo. Das plattformunabhängige Desktop Sharing Tool ist für PC und Mac verfügbar und kann sowohl privat und kommerziell kostenlos genutzt werden.

Mikogo Logo

Anwendungsgebiete von Mikogo

Mikogo kann in mehreren Gebieten sinnvoll eingesetzt werden. Häufige Anwendungsgebiete sind Online-Meetings, Web-Konferenzen, Webinare, Fernwartung, Produktdemos und Web-Präsentationen.

Funktionen von Mikogo

Um eine Mikogo Sitzung erfolgreichen durchführen zu können, verfügt das Tool über hilfreiche Funktionen, die eine reibungslose Zusammenarbeit garantieren:

  • Sitzungsteilnehmer: bis zu 10 Personen können gleichzeitig an einer Sitzung teilnehmen. Die Teilnahme ist ohne Installation der Software möglich.
  • Applikationsauswahl: Es ist möglich einzelne Programmfenster von der Übertragung auszuschließen. So kann man z.B. das E-Mail-Programm ausblenden und für die Teilnehmer einer Sitzung unsichtbar machen.
  • Dateitransfer: Während einer Sitzung können Dateien bis zu einer Größe von 200 MB an Sitzungsteilnehmer versendet werden.
  • Sitzungsplaner: Der Sitzungsplaner ermöglicht es Sitzungen bereits im Voraus zu planen und zu organisieren.

Screenshot

Weitere Informationen über Mikogo gibt es auf mikogo.de. Dort gibt es die Software auch zum kostenlosen Download.

R.I.P. Blacky.

Blacky im Sommer (16.04.2009)

Mein Opa hat, seit ich denken kann, Hunde. Und auch schon lange vor mir hatte er immer einen Hund an seiner Seite. Als ich ein kleiner Junge war und das erste Mal bei meinen Großeltern zu Besuch, lernte ich Cindy kennen. Eine Schäferhündin, die auf einem Holzhaufen stand und mich etwas aggressiv anbellte, weil sie scharf auf meine Schokoschnitte war, die ich zu meiner Verwunderung in der rechten Hand hielt. Das ist so ziemlich die einzige Erinnerung von Cindy, die mir blieb. Denn sie verstarb recht bald und wurde durch Asta ersetzt. Eine Rottweilerin mit einem Stummelschwanz. Damals regte mich dieser von Menschenhand gekürzte Schwanz extrem auf, da ich nicht verstehen konnte, wie man einem Tier so etwas antun kann (ich kann es heute immer noch nicht). Asta war eine tolle Hündin. Prägendes Ereignis bei ihr war, dass ich sie einmal alleine hielt und sie mich brutal umriss. Die Kraft, die sie hatte, war echt brutal. Und einmal stellte sie einen Dieb, der aus der Werkstatt von meinem Opa eine Bohrmaschine klauen wollte. Echt geniale Aktion. Er lag am Boden und sie auf ihm. Harhar. Leider war ich nicht dabei.

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Samstag-Abend-Song #24

Auf Fritz gehört und für gut befunden. Vom Tempo etwas zu langsam für den heutigen Abend, vom Gesamtwerk her aber grandios für die Welt da draußen.

Aloe Blacc – I Need A Dollar

YouTube macht das Einbetten komfortabler.

YouTube EinbettenEine schöne Neuerung habe ich heute nebenbei bemerkt: YouTube macht das Einbetten von Videos noch etwas einfacher und komfortabler. Wenn man die bunten Filmchen in voller Breite auf seiner eigenen Seite einbinden möchte, dann muss man wohl oder übel selber Hand am Einbettungscode anfassen und die 2×2 Größenangaben ändern. Jetzt nicht mehr, denn es gibt nun eine Box für benutzerdefinierte Größen. Das schöne ist daran, dass man nur eine Größe einzugeben braucht und die andere automatisch ausgerechnet wird. Danke YouTube für diese wirklich nützliche Verbesserung! Erspart mir 2x C&P und drei Rechnungen mitm GTR.

Sicherlich könnte man auch ein Plugin für WordPress benutzen. Dann hat man aber eine mögliche Fehlerquelle und eine Speedbremse mehr. Ich binde lieber direkt den Code ein.

Mein mobiler Datentraffic liegt voll im Durchschnitt. Und das mit E-Plus.

Desire Traffic

In den USA haben einige Mobilfunkbetreiber 60000 zufällig ausgewählte Rechnungen anonym zur Verfügung gestellt. Dabei herausgekommen ist, dass jeder im Durchschnitt 300 MB Traffic pro Monat mit seinem Smartphone verursacht. Das sind im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum 230 Prozent mehr. Wahnsinn, aber gleichzeitg auch nichts unerwartetes, da ja 2010 wie schon von mir gesagt das Jahr der Smartphones, Tablets & Co. ist, und die sind fast alle fürs Internet ausgelegt.

Wenn ich diese 300 MB so betrachte, dann kann ich sagen, dass ich da voll drin liege. Zum Tracken nutze ich das Data counter widget auf meinem Desire. Bei mir muss ich die Zahlen immer am achten des Monats resetten, zum Glück macht das Programm das automatisch (Einstellungssache). Zur Zeit stehe ich bei 244 MB, macht nach Herrn Ries genau 10,17 MB pro Tag. Es stehen noch sechs Tage aus, bei denen somit weitere 61 MB anfallen werden. Insgesamt 305 MB.

Die letzten zwei drei Monate hatte ich schon immer so um die 300 MB Traffic. Das ist an und für sich keine Kunst. Es gibt genügend Dienste/Programme, die die Zahl nach oben schnellen lassen. Da wären z.B. YouTube, Google Maps, Twitpics und Programmupdates. Es ist aber viel mehr eine Kunst, diesen Traffic im E-Plus-Netz zu verursachen. Ich muss schon sagen, dass es bereits einige Frustmomente gab. Immer mal wieder ist das Netz einfach weg, er überträgt keine Daten. Scheinbar sind die Masten überlastet. Dazu kommt, dass ich daheim (8000 Einwohner) nur Edge habe. Neulich war meine Cousine zu Besuch. Neidisch lugte ich auf ihren Androiden. Aber nicht wegen dem Gerät an sich, sondern wegen der Tatsache, dass sie hier 3G-Netz hat. Sie ist bei Vodafone.

Heute in Dresden war sich mein Desire auch nicht ganz sicher, ob es lieber 3G oder HSDPA nehmen soll. 3G hatte nur 1-2 von 4 Balken und war deswegen ab und zu weg. Absolut nervtötend. Aber hey, ich bezahle schließlich auch nur round about 10 Euro und darf dafür innerhalb von 30 Tagen 1 GB Traffic verursachen (mehr Info). Danach zahle ich den normalen Tarif, 24 Cent pro MB. (Nur mal so aus Spaß: Bei 305 MB wären das 73,20 Euro.) Noch lassen sich die Aussetzer aushalten, sollte es aber schlimmer werden, werde ich wohl das Netz wechseln müssen.

Und ihr so? Liegt ihr auch im Durchschnitt? Falls ihr kein Smartphone inklusive mobilem Internet habt: Ist nur noch eine Frage der Zeit.

[Quelle: winfuture]

Ich kaufe ab sofort meine Bananen bei Amazon.

Amazon-Banane

Nein, tue ich nicht. Aber könnte ich. Ihr auch. Denn ab heute verkauft Amazon mehr als 35000 verschiedene Lebensmittel und Getränke. Dazu haben sie sich ca. 60 Partner-Unternehmen mit ins Boot geholt und sind dank dieser Auswahl in Deutschland der größte Lebensmittelanbieter im Netz.

Ich persönlich halte nicht viel von der Sache. Zum einen hat man so keinen direkten Preisvergleich mehr zu den örtlichen Geschäften und zum anderen will ich nicht ein oder zwei Tage auf meine Lebensmittel warten. Und ein ganz entscheidender Punkt ist auch, dass man nicht selber die entsprechenden Lebensmittel auswählen kann. Es könnte also eine braune Banane ankommen. Oder eine grüne. Obwohl man eine gelbe wollte. Manche Leute kaufen stattdessen auch lieber grüne Bananen ein, da sie daheim erfahrungsgemäß immer ziemlich lange herum liegen.

Klar gibt es auch Leute, die keine Zeit haben, vor oder nach der Arbeit einkaufen zu gehen. Für die wäre das eine ganz gute Sache. Aber zumindest hier in Sachsen wurde dem schon entgegengewirkt, indem das Ladenschlussgesetzt geändert wurde. Unser gigantisches Kaufland hat z.B. von Mo-Sa von 7-22 Uhr geöffnet. Bestimmte Lebensmittel wie Babybrei kann man ja eigentlich ganz getrost online kaufen. Doch finde ich, dass man sowas auch einfach mitbringen kann, wenn man im Kaufland einkaufen geht.

Was meint ihr? Wird sich das durchsetzen? Schafft es Amazon, Lebensmittel vor dem Vergammeln zu liefern? Ich stehe der Sache ziemlich skeptisch gegenüber. Wer von euch aber dennoch Bananen frei Haus haben will, der kann sie sich hier bestellen.

Endlich Sommer.

Sommereis

Was haben wir dieses Jahr auf den Sommer gewartet. Wochenlang war es kalt, es regnete mehr als normal, Hagel schlug nieder und auch Nebel mussten wir uns immer wieder gefallen lassen. Seit einiger Zeit nun dürfen wir endlich ohne Aufwand schwitzen, draußen die fast sterbenden Pflanzen gießen und uns unter blauem Himmel die Haut bräunen.

Sommer inspiriert. Macht wach. Haucht uns allen mehr Leben ein. In der dunklen Zeit davor wurde man ja fast schon depressiv und verglich das hiesige Leben mit dem der skandinavischen Völker, wo die Selbstmordrate und der Alkoholkonsum teilweise abnormale Höhen erreichen. Dieses Gefühl hat man mittlerweile aber fast schon wieder vergessen, schließlich wird man frühs nicht mehr nur durch den Wecker wach, sondern gleichzeitig auch durch Sonnenstrahlen, die das Gesicht kitzeln und durch Wärme, die durch das die ganze Nacht aufgerissene Fenster immer schneller nach innen dringt.

Auf den Straßen ist wieder was los. Nur wenn Lahm und Co. in Südafrika kicken ruht bei uns das öffentliche Leben weitestgehend; ist ja auch verständlich, schließlich lag die Quote beim letzten Spiel bei sagenhaften siebenundachtzig Prozent. Es laufen aufgetakelte Minderjährige neben Jungs im Skaterlook. Entgegen kommen ihnen z.B. eine Oma mit lila Haaren oder die Frauen der Oberschicht, welche den Otto-Laden entern. Immer wieder halten die Transporter. Hermes, UPS, DHL, tnt und mehr. Wenn mal Frauen diese Autos lenken, dann sieht man aus den Hermes- und DHL-Wagen die schönsten aussteigen. Und dann sind da noch die deutschen und polnischen überlangen LKWs, die genau unter meinen Fenstern halten, um Küchenmöbel zu entladen, da in der unteren Etage unseres Hauses ein Küchenstudio ist.

Viele fürchten ein Sommerloch im Netz. Schließlich sind die normalen Menschen ab jetzt mehr draußen als drinnen und schreiben bzw. posten demzufolge nicht mehr so viel online. Allerdings glaube ich, dass dieser Trend immer mehr abnehmen wird. Denn bis vor einigen Jahren fehlten einfach die Möglichkeiten, auch von unterwegs etwas zu veröffentlichen. 2010 ist das Jahr der Smartphones, der Tablets, des mobilen Internets. Meine Theorie: Es wird zwar weiterhin ein Sommerloch geben, dieses wird jedoch immer kleiner werden. Zumal gerade der Sommer eine Füllzahl an Inspiration liefert, was zu schreiben oder zu fotografieren. Von mir könnt ihr auf jeden Fall mehr Artikel als im Winter erwarten.

Die dritte Jahreszeit ist auch meistens die Zeit des Umbruchs. Bei vielen passieren große, entscheidende Dinge. Das kann beruflich aber auch persönlich sein. Man findet einen Job, man beginnt eine Ausbildung, ein Studium, man hat eine großartige Idee und setzt sie um oder man begegnet im Park der großen Liebe.

Was soll man sagen? Endlich Sommer!

19 Tracks feinsten HipHops für lau.

RBGG Cover

Dead Prez gibt uns aufgrund ihres 10-jährigen Bestehens ein Mixtape for free. Ich habe es mir gestern vollständig angehört und zur Zeit läuft es auch schon wieder. Es sind einige echt deepe Tracks dabei, die Bassline ist gut gelungen, die Beats gehen ok und an und für sich ist das alles kein Kommerzrap, sondern Zeug vom Herzen. Mit teilweise politischen Texten. Man merkt, dass die beiden schon lange im Geschäft sind, denn der Flow ist 1a.

Ich höre ja sonst kaum US-Rap, aber der hier ist echt gut. Vor allem die Tracks “Far From Over”, “The Beauty Within” (ausm Radio bekannt) und “Don’t Waste It” gefallen mir. Also Leute, ihr wisst, was ihr zu tun habt: Saugen! Und wer Dead Prez live erleben möchte, der sollte heute in Köln, morgen in Erfurt oder übermorgen in Berlin sein.

[via]