Die Vuvuzela wird Südafrika zum Sieg verhelfen!

Da bin ich fester Überzeugung. Denn schließlich sind die ganzen ausländischen Mannschaften nicht an diesen Dauerlärm gewöhnt. Diesen Vorteil könnten die afrikanischen Mannschaften gut für sich ausnutzen. Während die anderen das Gesicht verziehen und Dauertinnitus haben, schlängeln sie sich durch die genervte Abwehr und machen ein Tor nach dem anderen!

Ein bisschen tut mir unsere Mannschaft schon leid, aber hey, man muss sich an die Gepflogenheiten eines Landes halten. Ich hoffe nur, dass sie noch ein paar Ohrenstöpsel, auch “Vuvuzela-Stopper”, abbekommen haben, denn die sind in Afrika derzeit ausverkauft. Eine Apothekerin sagte, dass sie locker 300 Paar an einem Tag hätten verkaufen können. Leider waren sie schon alle, drum bestellte sie 1000 Paar nach. Im Grunde sind die Vuvuzelas nämlich von der Ohrstöpsel-Lobby erfunden!

Viele Fußballfans nerven die 120 dB lauten Tröten, Bundestrainer Löw setzt ab nun auf Zeichensprache, Frankreichs Kapitän Evra kann ab 6:00 Uhr nicht mehr schlafen, weil da die Afrikaner schon wieder mit dem Tröten anfangen und die ARD-Experten Netzer und Delling lachen sich über die Vuvuzelas schlapp:

Es gibt auch ein schönes Lied, “Lass die Finger von der Vuvuzela”:

[Update 15.06.10 13:34 Uhr] So wie es scheint, wird das Lied andauernd wieder von YouTube gelöscht, da es ein Remake vom Song “Lass die Finger von Emanuela” ist. Wer es also noch nicht gehört hat, der kann es mit einer Suche auf YouTube versuchen.

Alles in allem eine sehr schöne und interessante WM. Zumindest von der Berichterstattung her. Wie es scheint, werden die Megatröten vorerst nicht verboten. Die Entwicklung bleibt also spannend. Schließlich stehen noch viele Spiele bevor. Und – wird Südafrikas Mannschaft gewinnen?

[Quellen: n-tv und focus]

Flattr – eine kleine Revolution greift um sich.

Flattr-LogoAuf immer mehr Seiten im Netz sieht man mittlerweile Flattr-Buttons. Seit dem Relaunch vor drei Tagen findet man nun auch hier unter jedem Beitrag ein solches Ding. Doch was hat es damit auf sich?

Flattr ist im Grunde nichts anderes als ein soziales Micropaymentsystem. Jeder, der einen Account hat, zahlt einen beliebigen Beitrag auf sein Flattr-Konto ein und legt danach eine monatliche Spendesumme fest. Das fängt bei zwei Euro an. Ist das Guthaben irgendwann mal aufgebraucht, ruht der Account – bis man wieder Geld einzahlt. Ist Geld drauf und hat man ein monatliches Spende-Budget festgelegt, dann kann es auch schon losgehen: Man klickt bei Beiträgen, die man gut findet oder die hilfreich waren, einfach auf den entsprechenden Flattr-Button bzw. man “flattrt” den Beitrag. Das monatliche Budget wird dabei auf jeden Klick aufgeteilt, d.h., hat man zwei Euro zum Spenden und flattrt man insgesamt 2 Beiträge, dann gehen pro Beitrag ein Euro weg. Jeden Monat kann man nur ein Mal auf ein und denselben Button drücken. Hat man irgendwo im Internet selbst erstellten Content, so kann man dort einen Flattr-Button platzieren und somit Spenden erhalten.

Flattr hat über sich selber ein recht gutes Video gemacht:

Zur Zeit befindet sich Flattr noch in der Beta-Phase, hat aber schon mehr als 16000 Mitglieder, viele davon aus Deutschland. Beitreten kann man nur mit einem Invite-Code, den man entweder per Mail von Flattr selbst (nach einer unbestimmten Wartezeit) oder durch jemand, der schon bei Flattr ist, erhält.

Ich finde das ganze eine klasse Sache, habe selber schon den einige Beiträge geflattrt und würde mich natürlich auch über den ein oder anderen Klick von euch freuen ;)

P.S.: Wer möchte, der kann von mir einen Invite-Code bekommen. Habe hier noch zwei übrig. ^^

Samstag-Abend-Song #21

Heißa hopsa, ist es lange her, dass ich euch das letzte Mal einen meiner Meinung nach hörenswerten Song präsentiert habe. Als Entschädigung werden die folgenden Samstag-Abend-Song-Empfehlungen etwas ausführlicher von mir gestaltet.

Heute geht es um einen Song, den ich auf dem “Indie Pop Rocks!“-Kanal von somaFM gehört habe.

Jaguar Love – I Started A Fire

Erfrischender Sound von einem Trio, das sich vor gar nicht zu langer Zeit geformt hat. Genauer gesagt vor zwei Jahren. Mittendrin stieg leider Drummer Jay aus der Band aus und wurde erstmal von einem Drumcomputer ersetzt, was dazu führte, dass die Musik etwas “tanzbarer” wurde. Für ihre zuletzt stattfindende Tour haben sie dann aber doch noch einen Schlagzeuger aufgetrieben.

Aus welchem Album der Song stammt kann ich gar nicht genau sagen. Aber auf jeden Fall  haben sie schon zwei Alben herausgebracht: “Jaguar Love” und “Take Me To The Sea“, beide aus dem Jahr 2008. Eine Webseite haben sie natürlich auch: wearejaguarlove.com.

Google und seine Bugs.

In den letzten Tagen und Wochen hat man des Öfteren von Google in den Medien gehört. Im Vordergrund standen aber meistens nicht die funktionierenden Teile, sondern vielmehr die Bugs. Dabei fragt man sich, wie einem so großen Konzern in so kurzer Zeit so viele Bugs passieren können. Eine kurze Chronologie, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Arbeitsamt-Mythen.

Um die Arbeitsämter (eigtl. ja “Agentur für Arbeit”) ranken sich ja die ein oder anderen Mythen. So hört sich das zumindest im näheren Freundes- und Bekanntenkreis an und teilweise auch in einschlägigen Medien. Da ich zur Zeit das erste Mal wirklich arbeitslos bin und mich nicht mehr zwischen Schule und Zivildienst befinde, trug es sich zu, dass ich mich auf den Weg machte und die örtliche Agentur für Arbeit (fünf Minuten zu Fuß) besuchte. Das geschah vor einer Woche.

Schon damals waren alle superfreundlich und die Angestellte am Empfang hatte die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht. Ich musste dann kurz zu einer jungen und attraktiven Sachbearbeiterin, da ich ja das erste Mal dort zu Besuch war. Diese nahm dann erstmal die ganzen Basisdaten auf und riet mir zu einem Beratungstermin.

Der war heute. Leider ist die für mich zuständige “Betreuerin” (oder wie man es auch immer nennen mag) diese Woche krank, sodass ich bei einer anderen Frau war. Tat der Sache aber keinen Abbruch. Es war eine freundliche Dame und auch sonst waren heute alle wieder gut gelaunt. Wir haben uns ca. eine Stunde unterhalten. War ein sehr angenehmes Gespräch.

Die um mich herum kreisenden Vorurteile gegenüber die “ach so harten” und “kalten” Arbeitsämter kann ich ab sofort jederzeit entkräften.

Und die Moral von der Geschicht’? Hör’ dir Vorurteile an – aber glaub’ sie nicht.

pcundkaffee.de in neuem Glanz.

Nach insgesamt zwei Tagen kontinuierlicher Arbeit kann ich euch nun das Redesign vorstellen. Ich hoffe, dass es euch gefällt.

Neben dem Design hat sich auch in Sachen Usability und Funktionen einiges geändert und zum Guten gewendet.

Ein klein wenig aufgewühlt aber zufrieden gehe ich nun ins Bett, um Kraft für die nächsten Posts zu sammeln.