Vor kurzem las ich einen Artikel über genau diese Internetproblematik. Der Autor behauptete, dass es egal sei, was man im Netz von sich preisgebe, da es mittlerweile so viele Menschen tun, dass man selbst nicht mehr in der Masse auffalle. Sehr interessante und diskussionswürdige Meinung.
Ohne Zweifel ist das Internet unsere Zukunft. Die Medien berichten ausführlich über die momentan stattfindende Mobilfunkfrequenzenversteigerung. Dieses Jahr ist das Jahr der Smartphones, diese erleben einen regelrechten Boom. Mit dieser Welle ist es notwendig, dass genügend mobile Bandbreite zur Verfügung steht. Was ich sagen möchte: Offline ist man eigentlich nur noch wenn man schläft.
Somit werden unsere Profile in den Social Networks für unabsehbare Zeit Bedeutung haben. Anders gesagt: Wir werden sie noch ewig nutzen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass wir das wollen. Aber solange es Internet gibt, müssen wir uns dort auch präsentieren, anderenfalls ist eine Kommunikation mit anderen nicht möglich. Und nur konsumieren ist nicht die Intention des Internets.
Hinzu kommt, dass Arbeitgeber sich immer wieder online über potentielle Mitarbeiter informieren. Sie schauen nach Interessen, nach eventuellen Problemen und Schwächen des Bewerbers und ob dieser in der Lage sein wird, sich in das Firmengefüge einzugliedern.
Folgen wir der Aufforderung des Autors, uns nicht unnötig selber in dem zu zensieren, was wir über uns veröffentlichen, dann würden meiner Meinung nach Informationen online stehen, die so später zum Verhängnis werden könnten. Man sollte immer noch deutlich danach unterscheiden, was Unbekannte wissen dürfen und was nicht. Und welche Bilder online sein sollten und welche nicht.
Ich selber will gar keine Aussage zu mir persönlich machen. Aber ich glaube, dass wir schon aufpassen sollten, was wir schreiben, und nicht jungfräulich das Internet mit unseren Lebensinhalten befeuern sollten.
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